Da ist das Ding!!!

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28.01.2019

Frauen Supercup

 

Hastenbeck in Supercup-Ekstase: Siebrecht pariert zwei Final-Neunmeter!

SV holt erstmals in der Vereinsgeschichte den Supercup / Kurios: Torschützenkönigin Ebbighausen erzielte alle sechs Tore in einem (!) Spiel

Siegerfoto frauen supercup 2019 sv hastenbeck
Grenzenloser Jubel: Hastenbeck holte erstmals den  Supercup.

Der Frauen-Supercup feiert eine neue Premiere – der SV Hastenbeck holt die Trophäe erstmals in der Vereinsgeschichte an den Reuteranger! Francesca Rüscher & Co. durften sich vor allem bei ihrer Torhüterin bedanken: Luisa Siebrecht avancierte zur Keeperin des Tages. In einem spannenden Finale legte zunächst Rückkehrerin Lara Meier vor, als sie einen hohen Ball aus der Luft pflückte und anschließend wie aus einem Guss zum 1:0 einschob. In den letzten 30 Sekunden gelang Finalgegner Sparta Göttingen dank Laura Klose noch der umjubelte Ausgleich, sodass es ins ungeliebte Neunmeter-Schießen ging. Hier scheiterte Josephine Acikgöz direkt im ersten Versuch an Göttingens starker Torhüterin Nina Hall. Doch SVH-Schlussfrau Siebrecht packte einmal mehr zu – sie parierte gleich zwei Neunmeter und avancierte damit zur Matchwinnerin. Anschließend wurde sie von ihren Mitspielerinnen unter einer Jubeltraube begraben. Nach der Siegerehrung folgte noch das gemeinsame „Humba“ mit den Fans – für Hastenbeck wird es ein langer Sonntag.

Torhüterinnen dominieren „Final Four“

die geehrten beim frauen supercup luisa siebrecht
Die Geehrten: Luisa Siebrecht (beste Torhüterin), Charlotte Bruch (beste Spielerin), Annika Ebbighausen (beste Torschützin).

Bereits im Halbfinale war Siebrecht ein echter Garant für den Erfolg. Nachdem Josephine Acikgöz den von den zahlreichen Hastenbecker Fans bejubelten Treffer zum 1:0 markierte, kam Gegner PSV Hildesheim innerhalb der letzten fünf Sekunden noch einmal völlig frei zum Abschluss. Doch Siebrecht warf sich in höchster Not vor den Schuss und hielt damit den Sieg fest – die Augen von ihrem Torwarttrainer Marcin Karpiczak leuchteten regelrecht vor Freude. Im zweiten Halbfinale ging es ebenfalls spannend zu: Die Uni-Städterinnen führten dank Isabell Fischer ebenfalls ganz knapp mit 1:0 gegen Pfeil Broistedt. Auch hier kamen die „Pfeile“ kurz vor Schluss noch einmal frei zum Abschluss – Torhüterin Nina Hall parierte den Schuss mit einem unglaublichen Reflex. In der Vorrunde ging es dagegen eindeutiger zu.

Sechs Tore in einem Spiel – Torschützenkönigin

sv hastenbeck jubel nach supercup sieg
„Captain“ Rüscher stimmt das Sieger-Humba an.

Gruppe A wurde von Turnierfavorit PSV Hildesheim dominiert. Sarah Raulfs & Co. marschierten mit der Maximalpunktzahl durch und ließen nur einen Gegentreffer zu. Im Halbfinale mussten sich die Domstädterinnen jedoch den Hastenbeckerinnen geschlagen geben. Zweiter wurde Pfeil Broistedt. „Lokalmatador“ HSC BW Tündern wurde dagegen nur Dritter und flog damit raus – gefolgt von Deckbergen-Schaumburg und der SG Holzhausen. Kurios: Torschützenkönigin wurde Annika Ebbighausen von den Schaumburgerinnen. Sie erzielte alle ihre sechs (!) Tore beim 10:1-Sieg gegen Holzhausen – das gab es beim Supercup noch nie. In Gruppe B hatte Sparta Göttingen noch gegenüber Turniersieger Hastenbeck hauchdünn die Nase vorne und wurde aufgrund des um ein Tor besseren Torverhältnisses Erster. Auf dem dritten Platz landete der TSV  Bemerode, gefolgt von Tündern II und Eintracht Bückeberge. Beste Spielerin des Turniers wurde Charlottte Bruch von Sparta.

Der Supercup der Frauen

 

Gruppe A

10:30 SC Deckbergen-Schaumburg – HSC BW Tündern I 0:1
10:43 SG Holzhausen/Bar./Blo. - PSV GW Hildesheim 0:6
11:22 FC Pfeil Broistedt – SC Deckbergen-Schaumburg 3:0
11:35 HSC BW Tündern I – SG Holzhausen/Bar./Blo. 8:0
12:14 PSV GW Hildesheim – FC Pfeil Broistedt 2:0
12:27 SC Deckbergen-Schaumburg – SG Holzhausen/Bar./Blo. 10:1
13:06 FC Pfeil Broistedt – HSC BW Tündern I 3:2
13:19 PSV GW Hildesheim – SC Deckbergen-Schaumburg 4:0
13:58 SG Holzhausen/Bar./Blo. - FC Pfeil Broistedt 0:6
14:11 HSC BW Tündern I – PSV GW Hildesheim 1:1

Tabelle
1. PSV GW Hildesheim | 12 P. | 14:1 T.
2. FC Pfeil Broistedt | 9 | 12:4

3. HSC BWTündern | 6 | 12:5
4. SC Deckbergen-Schaumburg | 3 | 10:9
5. SG Holzhausen/Bar./Blo. | 0 | 1:30
 

Gruppe B

10:56 TSV Bemerode – HSC BW Tündern II 5:2
11:09 TSV Eintracht Bückeberge – SV Hastenbeck 1:5
11:48 Sparta Göttingen – TSV Bemerode 4:1
12:01 HSC BW Tündern II – TSV Eintracht Bückeberge 1:1
12:40 SV Hastenbeck – Sparta Göttingen 1:1
12:53 TSV Bemerode – TSV Eintracht Bückeberge 8:0
13:32 Sparta Göttingen – HSC BW Tündern II 6:0
13:45 SV Hastenbeck – TSV Bemerode 2:0
14:24 TSV Eintracht Bückeberge – Sparta Göttingen 0:2
14:37 HSC BW Tündern II – SV Hastenbeck 0:4

Tabelle
1. Sparta Göttingen | 10 P. | 13:2 T.
2. SV Hastenbeck | 10 | 12:2

3. TSV Bemerode | 6 | 14:8
4. HSC BW Tündern II | 1 | 3:16
5. TSV Eintracht Bückeberge | 1 | 2:16

Endrunde

 
Halbfinale
15:00 PSV GW Hildesheim – SV Hastenbeck 0:1
Tor: 0:1 Josephine Acikgöz.
15:15 FC Pfeil Broistedt – Sparta Göttingen 0:1
Tor: 0:1 Isabell Fischer.

Neunmeter-Schießen um Platz 9
15:35 SG Holzhausen – TSV Eintracht Bückeberge 0:1
 
Neunmeter-Schießen um Platz 7
15:45 SC Deckbergen-Schaumburg – HSC BW Tündern II 3:1

Neunmeter-Schießen um Platz 5
15:55 HSC BW Tündern I – TSV  Bemerode 1:2
 
Neunmeter-Schießen um Platz 3
16:05 PSV GW Hildesheim – FC Pfeil Broistedt 2:1
 
Finale
16:15 SV Hastenbeck – Sparta Göttingen 3:2 (1:1).
Tor: 1:0 Lara Meier, 1:1 Laura Klose.

Beste Torhüterin: Luisa Siebrecht (SV Hastenbeck)
Beste Spielerin: Charlotte Bruch (Sparta Göttingen)
Beste Torschützin: Annika Ebbighausen (SC Deckbergen-Schaumburg/6 Tore).

 

Fotos und Text: www.awesa.de

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