1:2 beim MTV Barum - "War mehr drin"

1:2 beim MTV Barum - "War mehr drin"

Oberliga-Frauen 20.08.2017

Nur Kapitänin Francesca Rüscher trifft bei der knappen Niederlage in Barum

Text und Foto: www.awesa.de

„Heute war mehr drin“, war SVH-Sprecher Hendrik Lity nach Abpfiff enttäuscht. „Leider haben wir heute zwei Gesichter gezeigt.“ Beim Meister aus Barum taten sich die Hastenbeckerinnen im ersten Durchgang schwer. „Wir haben keinen Zugriff bei den Zweikämpfen gehabt und teilweise nur Geleitschutz gegeben. So kann man einen so starken Gegner nicht in Gefahr bringen“, so Lity. Die Konsequenz: Amelie Küsel traf aus der Distanz zur Führung des MTV und Jasmin Bergmann legte nur vier Minuten später, nach einem Stellungsfehler der Gäste, nach. „In der zweiten Halbzeit haben wir es wesentlich besser gemacht. Da haben wir endlich den Kampf angenommen und uns ins Spiel gearbeitet. Von da an waren wir die bessere Mannschaft und haben Barum vor große Probleme gestellt“, erläuterte Hastenbecks Sprecher. Kapitänin Francesca Rüscher erzielte nach einem Eckstoß den Anschlusstreffer und ließ gleichzeitig auf einen Punktgewinn beim Titelverteidiger hoffen. Im Anschluss waren die Gäste dem Ausgleich näher als Barum der Entscheidung – doch ein Treffer sollte nicht mehr fallen. Damit war die Auftaktniederlage von Hastenbeck besiegelt. „Wenn wir es geschafft hätten, über 90 Minuten so einen Aufwand wie in der zweiten Halbzeit zu betreiben, wären vielleicht sogar drei Punkte drin gewesen. So fahren wir jetzt die zweieinhalb Stunden nach Hause und fragen uns, warum wir nur einen guten Durchgang gespielt haben. Fest steht aber auch: Wir konnten dem Meister mit der richtigen Einstellung ordentlich Paroli bieten. Die haben nicht mit so viel Gegenwehr gerechnet“, resümierte Lity abschließend und richtete ein Sonderlob an Selen Demirkaya sowie Josephine Acikgöz.

MTV Barum

2 : 1

SV Hastenbeck

Sonntag, 20. August 2017 · 13:00 Uhr

Frauen Oberliga Niedersachsen Staffel Ost · 02. Spieltag

Schiedsrichter: Markus Wiesch Assistenten: Yannic Lade, Henning Kann